Verfasst von: Eva | 26/07/2009

Glück

happy

Glück ist Selbstgenügsamkeit. – Aristoteles (384 – 322 v. Chr.), Philosoph

Glücklich ist, wer alles hat, was er will. – Aurelius Augustinus (354 – 430), Bischof und Philosoph

Glück ist, seine Freude in der Freude des anderen finden. – Georges Bernanos (1888 – 1948), Schriftsteller

Unser Glück und Seelenfrieden beruhen darauf, dass wir tun, was wir für richtig und angemessen halten, und nicht, was andere sagen oder tun. – Mahatma Gandhi (1869 – 1948), indischer geistiger Führer

Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit. – Erasmus von Rotterdam (1465 – 1536), Theologe, Philosoph

Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern.
Konfuzius, (500 v. Chr.), chinesischer Staatsmann und Philosoph

Glücklich sind die Menschen, wenn sie haben, was gut für sie ist.
Platon, (428 – 347 v. Chr.), griechischer Philosoph

Alles, was die Seele durcheinanderrüttelt, ist Glück.
Arthur Schnitzler, (1862 – 1931), österreichischer Erzähler und Dramatiker

Das Bewusstsein eines erfüllten Lebens und die Erinnerung an viele gute Stunden sind das größte Glück auf Erden.
(Cicero)

Diese Zitate zeigen, dass unter Glück jeder scheinbar etwas anderes versteht. Aber im Grunde beziehen sich diese Aussagen darauf, was Glück im jeweiligen Verfasser des Zitats hervor ruft – und nicht darauf, was Glück an sich ist.

Das Verb zu „Glück“ ist „glücken“. Was „gelingen“ bedeutet. Wenn uns also etwas gelingt, sind wir glücklich.

Natürlich gibt es auch Glücksgefühle, die nicht durch Gelingen entstehen: Wir gewinnen im Lotto, wir erhalten eine freudige Nachricht, Sorgen stellen sich als unbegründet heraus usw.

Wir freuen uns darüber, wir sind froh. Ich glaube aber nicht, dass das Glück ist. Glück entsteht nicht durch eine passive Haltung und fliegt uns einfach zu. Es hat etwas mit einem schöpferischen Akt zu tun.

Ein Künstler, der vor seinem fertigen (gelungenen) Werk steht, empfindet tiefe Befriedigung. Eine Mutter, die ihr neugeborenes Kind zum ersten Mal im Arm hält, empfindet Glück. Der Bergsteiger, der den Gipfel erreicht hat, fühlt sich glücklich.

Glück ist eine tiefe innere Befriedigung, ein Zustand der Erfülltheit. Etwas, das uns persönlich sehr wichtig ist, wofür wir uns einsetzen, dem wir uns hingeben, birgt das Potenzial von Glück in sich.

Weshalb ist Glück ein so seltenes Gut, wo doch jeder glücklich sein möchte?

Vielleicht weil es sich nicht direkt anstreben lässt. Wer etwas nur deshalb tut, um danach möglichst glücklich zu sein, versucht etwas Unmögliches. Glück um seiner selbst Willen, als Lebensgefühl, das mit bestimmten Tricks und Mitteln erreichbar ist, kann es nicht geben, weil Glück nicht isoliert vom Schöpferischen existiert, sondern darin enthalten ist.

Um schöpferisch zu sein, muss man tief aus sich heraus leben. Man drückt damit sich selbst aus. Warum macht Liebe glücklich? Weil wir im Zustand der Liebe unsere tiefsten Gefühle ausdrücken und uns ihnen hingeben.

Glück entsteht, indem wir im Einklang mit uns selbst leben und handeln.

Spannend finde ich, dass astrologisch das 5. Haus als das „Haus des Glücks“ bezeichnet wird. Weitere Begriffe, die damit verbunden sind, sind Schöpferkraft, Kreativität, Selbstausdruck, Kinder, Liebe und Sexualität.

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