Verfasst von: Eva | 03/09/2009

Die unendliche Geschichte – wie alles begann

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Ich habe seit drei Jahren eine nagelneue Zweizimmerwohnung. Die Anlage wurde vom Architekten gemeinsam mit einem Künstler entworfen – sehr modern, fast ein wenig futuristisch, freundlich und bunt. 2008 gab’s den Architekturpreis dafür.

Durch einige Umzüge bin ich „wohnungs- und hauserfahren“ und kenne mich recht gut aus mit Immobilien. Was ich aber hier erlebt habe, war dennoch Neuland. Entweder wurde früher anders (besser) gebaut oder diese Anlage ist nur außen ‚hui‘, dafür innen besonders ‚pfui’…

Seit dem Einzug hagelt es Beschwerden von Bewohnern, diverse Handwerker sind ein fast schon alltäglicher Anblick. Die Terrassen in den Gärten senkten sich, Fenster waren falsch eingebaut, die Heizung funktionierte nicht richtig, bei manchen lief das Regenwasser in die Wohnungen, Keller und Tiefgarage waren schon mehrmals überflutet, der Putzdienst ließ extrem zu wünschen übrig, es gab falsche Betriebskostenabrechnungen, Rigips-Platten lösten sich von der Wand ab, die Kosten für Heizung und Wasser sind überhöht und auf einer Seite wurde der Zaun „vergessen“.

Als ich mich mit einer meiner Nachbarinnen darüber unterhielt, kamen wir zum Schluss: „Dagegen müssen wir etwas tun!“. Meine Nachbarin ist eine sehr energische junge Frau, ich bin eher die Sammlerin von Informationen und Schreiberin – und so starteten wir unseren Kampfeszug gegen Bauträger, Baufirma und Handwerker. Da der Aufwand ziemlich hoch war, war es bald notwendig, nach Unterstützung zu suchen und drei weitere Bewohner schlossen sich uns an.

Wir – „Die streitbaren Fünf“ – haben unermüdlich in unserer Freizeit um Verbesserungen gekämpft und tun es noch. Da jeder von uns andere Fähigkeiten einbringt, funktioniert das Zusammenspiel auch sehr gut. Und wenn mal einer den kaum vermeidbaren frustrierten Durchhänger hat (es hat doch alles ohnehin keinen Sinn), wird er von den anderen wieder aufgebaut.

Mir kam schon hin und wieder der Gedanke, ein Buch über unsere Erlebnisse zu schreiben. Aber wie soll ich wissen, wann ich das letzte Kapitel schreiben werde? Es könnte durchaus sein, dass ich das Buch nie zu Ende bringen kann, weil immer wieder neuer Stoff hinzukommt.

Also werde ich auf meinem Blog von den Anekdoten berichten. Der Speicherplatz ist doch relativ groß und wenn ich nicht zu viele Fotos einbinde, könnte es sein, dass er ausreicht. Falls nicht, kann ich ja noch immer einen zweiten Blog erstellen.

Und hier geht’s zum ersten Kapitel

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