Verfasst von: Eva | 31/01/2010

Zitate Marie von Ebner-Eschenbach

Marie von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916)

wurde als erster Frau 1899 das österreichische Ehrenzeichen für Kunst und Wissenschaft verliehen. Auch wenn das nicht unbedingt alles über ihre Qualitäten aussagt, war sie unbestritten eine pionierhafte Denkerin. Viele ihrer Zitate sprechen von außergewöhnlicher Klugheit. Einige davon möchte ich hier anführen:

„Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.“

„Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.“

„Geistlose kann man nicht begeistern, aber fanatisieren kann man sie.“

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“

„Ein stolzer Mensch verlangt von sich das Außerordentliche. Ein hochmütiger Mensch schreibt es sich zu.“

„Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.“

„Ein Urteil lässt sich widerlegen, ein Vorurteil nie.“

„Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein.“

„Eine kluge Frau hat Millionen Feinde – alle dummen Männer.“

„Haben und nicht geben ist in manchen Fällen schlimmer als stehlen.“

„‚Man kann nicht allen helfen‘, sagt der Engherzige und hilft keinem.“

„Wer an die Freiheit des menschlichen Willens glaubt, hat nie geliebt und nie gehasst.“

„Die Liebe hat nicht nur Rechte, sie hat auch immer recht.“

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