Verfasst von: Eva | 16/07/2010

Jenseits der Norm…

Es gibt ein Buch von Andrea Brackmann, einer Frankfurter Psychologin und Therapeutin mit dem Titel „Jenseits der Norm – hochbegabt und hochsensibel?“

Hochbegabung wird darin nicht nur über eine bestimmte Höhe des IQ definiert, sondern auch über andere Persönlichkeitsmerkmale. Brackmann schreibt vor allem über jene Hochbegabten, die auch Hochsensible sind. Ob der Schluss, dass Hochbegabte immer auch hochsensibel sind, zu Recht gezogen wird oder nicht, ist meiner Ansicht nach zu wenig erforscht und damit nicht belegbar. Allerdings ist es eine Tatsache, dass Hochbegabung und Hochsensibilität oft in Kombination auftreten. Tatsache ist aber auch, dass Hochsensibilität ohne Hochbegabung auftreten kann.

Und selbst Hochsensibilität ist nicht klar definiert. Handelt sich um eine sensorische Hochsensibilität, um eine emotionale oder um beides? Jedenfalls hat E. Schweingruber in seinem Buch Der sensible Mensch das Wesentliche dieses Menschentyps sehr gut – und wertfrei – erfasst.

Welch ungewöhnliche Mischung ergibt sich nun aber, wenn beides – also Hochbegabung und Hochsensibilität – zusammen auftritt? Man kann dabei absolut von „Jenseits der Norm“ sprechen, da Hochbegabung, die u.a. durch einen IQ ab 130 definiert ist, nur ca. 2 % der Bevölkerung betrifft. Kommt noch Hochsensibilität hinzu, verringert sich dieser Prozentsatz mit Sicherheit noch um einiges. In Andrea Brackmanns Buch geht es um genau diese Menschen.

Zuallererst: das Klischee des Besserwissers mit dicker Hornbrille, dem „Wunderkind“, das überall vorgeführt wird und sich in Bücher vergräbt, ist nicht mehr als eine Vorstellung, die auf Unwissen beruht. Sie betrifft nur diejenigen, die besonders gut gelernt haben, was von ihnen erwartet wird und die auf Kosten von Kreativität und Eigenwilligkeit eine Nische gefunden haben, in der sie Anerkennung erhalten. Das Klischee hält sich deshalb so hartnäckig, weil solche Kinder meist in der Öffentlichkeit mit ihren besondern Leistungen auffallen.

Es gibt jedoch auch ganz andere Ausformungen von hochbegabten hochsensiblen Menschen. Dazu gehören der sensible Träumer, der Typus des „Daniel Düsentriebs“, des feinfühligen Künstlers, des Rebellen und Unbeirrbaren, des Verweigerers und des Multitalents. Wobei die Trennung nicht scharf zu ziehen ist, da die meisten wohl je nach Lebensphase, Umfeld und Herausforderung unterschiedliche Seiten verstärkt ausleben.

Eins ist jedoch allen gemeinsam: Intensität. Intensität im Denken, Empfinden, Fühlen und Handeln.

Hochsensiblen Hochbegabten ist eine erhöhte Erregbarkeit des Nervensystems eigen, welche Eindrücke sehr stark wirken  – und oft auch nachwirken – lässt. Es scheint, als hätten sie mehr neuronale Verbindungen, wodurch sich die Reizverarbeitung komplexer und damit intensiver gestaltet.

Im Denken äußerst sich dies durch die Integration von vielfältigen Überlegungen, durch blitzschnell gezogene Vergleiche von Sachverhalten und Erkennen von Zusammenhängen sowie Querverbindungen. Das Gehirn scheint für das Lösen komplexer Probleme wesentlich geeigneter zu sein als für einfache Aufgaben. Monotonie und Routine stellen eine Qual dar und laufen den Fähigkeiten zum hochkomplexen analytischen Denken und ausdauernder Konzentration sowie scharfer Beobachtungsgabe zuwider. Dem „Warum“ eines Sachverhalts gehen Hochbegabte mit Vorliebe bis zum Grunde nach.

Die sensorische Hochsensibilität äußerst sich in den meisten Fällen durch starke Lärmempfindlichkeit, erhöhtes Schmerzempfinden, Widerwillen gegen starke Gerüche, grelles Licht, Hitze und schweres Essen. Menschenansammlungen, größere Feiern, schrille Stimmen, überfüllte Verkehrsmittel oder Kaufhäuser erschöpfen und überreizen. Da die Wahrnehmung sehr fein justiert ist, kommt es dadurch rasch zu Reizüberflutung und Unbehagen.

Aber auch emotional sind Hochsensible stärkstens beeindruckbar. Dies zeigt sich von frühester Kindheit an. Weder können Gefühle mit dem Verstand kontrolliert, noch die intensiven emotionalen Reaktionen unterdrückt werden. Freude und Leid werden tief empfunden, oft erfolgt eine völlige Absorbierung durch Emotionen. Der großen Leidensfähigkeit steht eine hohe Leidenskraft gegenüber. Hochsensible Kinder können es nicht ertragen, Trauriges oder Beängstigendes aufgrund ihres stark ausgeprägten Mitgefühls und Identifikationsvermögens mit anderen anzusehen oder zu lesen. Ungerechtigkeit ist kaum zu ertragen. Auf aufregende Filme und Erlebnisse folgen heftige emotionale Reaktionen und die Verarbeitung nimmt viel Zeit in Anspruch.

Da Hochbegabte aber rasch feststellen, dass zu starke Emotionalität in unserer Gesellschaft unerwünscht ist, zeigen sie diese mit zunehmendem Alter immer weniger und schützen sich mit einer intellektuellen Fassade. Sie werden mit der Zeit oft zunehmend introvertierter. Dennoch bleibt das Innenleben höchst intensiv. Es erfordert jedoch viel Kraft, die wechselhaften, starken und vielschichtigen Gefühle zu unterdrücken, da das Innenleben eine Quelle ständiger Kreativität darstellt, das ein Betätigungsfeld braucht.

Das Sozialverhalten ist geprägt von hoher Einfühlungsgabe und der Fähigkeit, die tiefer liegenden Motive und Beweggründe anderer rasch zu erfassen. Da sie jedoch zumeist aufgrund ihres komplexen Denkens über eine Fülle von Interpretationsmöglichkeiten verfügen, ziehen sie selten einfache Schlüsse daraus. Ihr Drang, den Dingen auf den Grund zu gehen, führt oft zu einem „Nachbohren“ und selbst wenn sie möchten – Oberflächlichkeit liegt ihnen nicht. Ihre Begabung für „Small talk“ ist gering ausgeprägt, da sie sich so umfassend mit Themen befassen, welche sie ansprechen, dass sie Belangloses kaum interessiert. Ihr Verhalten ist daher selten angepasst und oft auch unangemessen, was sie sozial sehr verunsichern kann. Es geht nicht selten so weit, dass sie andere nachahmen, von denen sie sich abgeschauen, wie man sich „normal“ verhält. Wie „man zu sein hat“ ist logisch für sie oft nicht nachvollziehbar.

Ihr Verhalten wird oft missinterpretiert bzw. falsch diagnostiziert. Verhaltensstörung oder – auffälligkeit ist ein oberflächliches Urteil in Unkenntnis der inneren Beschaffenheit von hochbegabten Hochsensiblen. Leider wissen etliche Betroffene selbst nichts von ihrer Besonderheit und halten sich oft jahre- bis jahrzehntelang selbst für „gestört“ aufgrund von sozialen Rückmeldungen.

Natürlich sind hochsensible Hochbegabte nicht immun gegen seelische Störungen. Besonders jene, die unerkannt mit ihren Fähigkeiten und Besonderheiten leben und von klein an darin Ablehnung oder Ausgrenzung erfuhren, sind gefährdet.

Ohne Erkennen der Hochbegabung und Hochsensibilität ist jedoch keine sinnvolle Therapie möglich. Das Gefühl ihres „Andersseins“ ist keine Störung, sondern ein typisches Merkmal ihrer Art. Wer die Gründe nicht versteht und keine Kenntnisse darüber hat, kann mehr schaden als nützen. Sämtliche Hilfs-, Therapie- und Erziehungsversuche schlagen ohne Einbeziehung ihrer Besonderheiten in der Regel fehl.

Der passende Therapeut muss über ein hohes Selbstbewusstsein verfügen, da er es mit einem Klienten zu tun bekommt, der ihm vermutlich geistig überlegen ist. Er braucht auch ein hoch ausgeprägtes Einfühlungsvermögen und natürlich Kenntnisse über Hochbegabung und ihre speziellen Komponenten. Intellektuelle Machtspiele zur Untermauerung seiner therapeutischen Autorität sollten tabu sein, Pathologisierungen der Äußerungen des Klienten unterlassen werden. Ein geeigneter Therapeut muss authentisch und aufrichtig sein. Und sogar auch darin, wenn er sich dem Klienten nicht gewachsen fühlt. Therapie heißt in diesem Fall gemeinsame Arbeit und die Anerkennung eines geistig ebenbürtigen Gegenübers, selbst auf dem eigenen Fachgebiet, da sich Hochbegabte darüber oft erstaunlich umfassende Kenntnisse selber angeeignet haben. Ohne Fähigkeit zur Selbstkritik und Humor wird ein Therapeut dieser Herausforderung nicht gewachsen sein. Das Ausspielen von Überlegenheit durch fachliche Kompetenz greift nicht bei Hochbegabten. Sie brauchen ein lebendiges, selbstkritisches Gegenüber, das sich nicht als perfekt darstellt.

Die soziale und emotionale Entwicklung von hochsensiblen Hochbegabten entspricht nicht der von durchschnittlich Begabten. Wenn man bedenkt, dass auf 100 Kinder ca. 2 hochbegabte kommen, ist klar, dass damit das „Anderssein“ schon festgelegt ist. So wie sich ein Durchschnittsbegabter unter lauter Hochbegabten kaum anpassen könnte und an sich zweifeln würde, so empfinden es Hochbegabte meist in der sozialen Realität. Wenn sie nicht zumindest einen wirklich guten Freund finden, der sie akzeptiert, wie sie sind, haben sie es sehr schwer.

Unter drei Jahren kommt es stark auf die Einfühlsamkeit und emotionale Stabilität der Eltern an, wie sich das Kind in dieser Zeit erlebt und welches Selbstbild es entwickelt. Wenn es auf ein Mittelmaß zurecht gestutzt werden soll, ist dies ein unmögliches Unterfangen, da sie so nicht sein können. Hochbegabte sind anstrengende Kinder, sie stellen Fragen und machen sich Gedanken über Dinge, mit denen sie Erwachsene oft überfordern. Und sie sind hoch emotional. Außenstehende begegnen ihnen daher oft mit Ablehnung, weil sie sie nicht verstehen können.

Oft ist der Eintritt in den Kindergarten ein „Knick“ in der Entwicklung hochbegabter hochsensibler Kinder. Sie nehmen ihr „Anderssein“ hier oft zum ersten Mal sehr deutlich wahr. Nicht selten werden sie von anderen Kindern ausgegrenzt, verunsichern die Erzieher und reagieren auf vieles, das für andere selbstverständlich ist, übermäßig empfindlich oder ängstlich. Extravertiertere lassen sich leicht provozieren und reagieren darauf aggressiv. Introvertierte ziehen sich zurück, weinen viel und reagieren verschreckt.

In jedem Fall brauchen hochsensible und hochbegabte Kinder mehr Zeit als andere, um die vielen neuen Eindrücke zu verarbeiten und sich auf die neue Situation einzustellen.

Die Schule ist ein eigenes Kapitel für Hochbegabte. Die Kinder können oft schon lesen, rechnen oder sogar schreiben, wenn sie eingeschult werden. Aufgrund ihrer Interessen haben sie auf einigen Gebieten weit mehr Wissen als ihre Altersgenossen. Sie fühlen sich leicht geistig unterfordert – was zu denselben Symptomen wie Überforderung führen kann. Anhaltende Langeweile macht sie zum Störenfried – oder zum verschlossenen Einzelgänger, um nicht durch ihre Fähigkeiten aufzufallen.

Sie akzeptieren nur Autoritäten, die ihnen geistig gewachsen sind. Unerkannte Hochbegabte haben oft einen lebenslangen Leidensweg hinter sich, wenn sie nicht ihren Fähigkeiten und Talenten gemäß leben. Sie erleben soziale Enttäuschungen besonders gehäuft und das Bemühen um Anpassung zu Lasten ihres Individualismus und ihres Non-Konformismus scheint nie ganz zu gelingen. Hochbegabte können sich im schlimmsten Fall als totale Versager empfinden. Es sind unbequeme, eigenwillige Menschen, die ihren eigenen Weg gehen müssen. Leider wird in unserer Gesellschaft das Begleiten und Erleben menschlicher Kreativität selten als Bereicherung empfunden. Anpassung steht sozial weit höher im Kurs und führt bei vielen Hochbegabten dazu, sich auf diesem Planeten „wie im Exil“ zu fühlen.

Für sie ist einfach vieles anders als für andere. Friseur- oder Arztbesuche, Amtsgänge und Einkaufstouren können sie übermäßig anstrengen. Ihre hohen Ansprüche, egal auf welchem Gebiet, ihre Verbesserungsvorschläge, gut gemeinte Kritik, ihre unorthodoxen Arbeitsmethoden, ihr Spürsinn für Missstände, ihre individuellen Interessen, das manchmal unangepasste Verhalten und ihre kreativen Lösungsideen stoßen weniger auf Begeisterung als auf Kritik. Sie erfahren auf schmerzhafte Weise, dass alles, was von der Norm abweicht, sprich vom Mittelmaß – sowohl nach unten als auch noch oben – oft Irritation und Ablehnung hervor ruft.

Sie haben auch in Liebe und Partnerschaft zumeist kein leichtes Schicksal. Passende Partner werden schwer gefunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei Hochbegabte finden, liegt nicht höher als ein paar Prozentpunkte. Ihre starken Emotionen, ihre ausgeprägten Vorlieben und individuellen Interessen stoßen oft auf Unverständnis. Sie bieten zwar ein außerordentlich intensives, gemeinsames Erleben – auch in den Bereichen Lust und Zärtlichkeit – ihre große Empfindsamkeit macht sie aber schnell verletzbar, da sie auf kleinste Missstimmungen reagieren. Wer lieber gerne über vieles hinweg lebt, wird mit diesen hochsensiblen und leicht irritierbaren Menschen nur schwer zurecht kommen.

Zudem entwickeln sich hochsensible Hochbegabte ein Leben lang weiter. Wer das nicht versteht, sieht darin fälschlicherweise Sprunghaftigkeit, denn stete Entwicklung beinhaltet immer wieder Veränderung.

Hochbegabte hochsensible Männer wünschen sich zwar insgeheim eine Partnerin auf gleicher Augenhöhe, sind aber selten in der Lage, dann auch eine gleich starke Partnerin zu akzeptieren. Hochbegabte hochsensible Frauen wiederum neigen nach wie vor dazu, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen und an sich selbst zu zweifeln. Die Rollenklischees machen vor Hochbegabten genau so wenig Halt wie vor allen anderen Menschen. Hier besteht noch eindeutig Entwicklungsbedarf!

Freundschaften sind für hochsensible Hochbegabte sehr wichtig. Da sie sozial meist nicht verwöhnt sind, nehmen sie diese sehr ernst. Sie bieten und erwarten ein hohes Maß an Fairness, Ehrlichkeit, Loyalität und Zuverlässigkeit. Enttäuschungen darin sind nur schwer zu verkraften. Oberflächliche Beziehungen liegen ihnen nicht. Leider entwickeln viele Hochbegabte mit der Zeit aufgrund von sozialen Enttäuschungen immer stärkeres Misstrauen gegenüber anderen Menschen.

Bezüglich Religion und Philosophie machen sich Hochbegabte viele Gedanken. Sie neigen jedoch nicht dazu, sich Glaubensgemeinschaften anzuschließen, da ihnen der unkritische Glaube an etwas wesensfremd ist. Ihr extremer Forscherdrang führt oft zu höchsten Erkenntnissen, aber die Intensität ihres Erlebens kann auch in nahezu selbstzerstörerische Bahnen geraten. Hochbegabte wollen maximal gefordert werden, um sich wohl zu fühlen. Sie erreichen die  „richtige Betriebstemperatur“ erst im vollen Engagement.

Ihr Humor ist meist trocken und feinsinnig, sie mögen absurde Komik, Originelles und Ironie. Durch ihr hohes Mitgefühl und ihre Ablehnung von Derbheit werden sie zuweilen fälschlicherweise als humorlos bezeichnet, aber sie haben Humor – auch wenn dieser „anders“ ist als der des Durchschnitts. Ihre meist große Begabung, andere zu imitieren, basiert auf ihrer scharfen und feinen Beobachtungsgabe und ihrem großen Einfühlungsvermögen.

Hochbegabte lieben Struktur und Ordnung. Oft machen sie selbst sehr konstruktive Vorschläge zu sinnvollen Strukturierungen. Es ist, als würden sie die äußere Ordnung als Gegengewicht zu ihrem inneren reichen und überbordendem Gefühls- und Gedankenleben brauchen. Doch bezieht sich diese Ordnung weniger auf Äußeres als auf Inhalte. Haben sie ein erklärtes Ziel, ordnen sie diesem alles bedingungslos unter.

Andrea Brackmann schreibt, dass viele Hochbegabte, die zu ihr in Therapie kamen, sehr unglücklich darüber waren, nicht „normal“ zu sein. Viele hätten liebend gerne ihre Hochbegabung mit Normalsein getauscht. Ihr Leben als Vordenker, Vorreiter und hochempfindsame Menschen führe oft zum Status des Außenseiters und sogar des Prügelknabens. Das Ideal von Normalität – das ist ein Mensch ohne innerseelische Spannungen – in sozialer, familiärer und materieller Anpassung. Zu dieser Normalität gehören weder hohe Kreativität, noch Vorstellungsreichtum oder Spontaneität und außergewöhnliche Fähigkeiten.

Dass Mehr-Denken Weiter-Denken beinhaltet, dass menschliche Kreativität etwas schöpferisch Wertvolles ist, wird selten bedacht.

Das Gefühl des Unbehagens wird bei Hochbegabten meist dann überhand nehmen, wenn die Diskrepanz zwischen dem Individuum und seinem Umfeld zu groß ist. Wenn der Abstand zu weit ist, kostet es enorme Kraft, dies auszuhalten. Denn Einfügen und Anpassen sind Energieräuber. Die typische Fähigkeit Hochbegabter, Dinge wahrzunehmen, die anderen verborgen bleiben, macht sie zu oft zu Unverstandenen.

Wenn es der Mehrheit gelingen könnte, Hochbegabte mit ihren Besonderheiten und Eigenheiten, aber auch mit ihrer zeitweiligen Überlegenheit und ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten anzuerkennen und sie als unverzichtbare Mitglieder einer aufgeschlossenen, vielfältigen und entwicklungsfreudigen Gesellschaft zu begrüßen, wäre nicht nur den Hochbegabten, sondern auch den „Normal-Bürgern“ ein großer Dienst erwiesen.

Brackmann fügt noch ein Zitat von Goethe ein:

„Die Welt ist voller Torheit, Dumpfheit, Inkonsequenz und Ungerechtigkeit. Es gehört viel Mut dazu, diesen nicht das Feld zu räumen.“

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